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Resilienz, yes we can!
Wie gut fängt das bitte an! Der erste Arbeitstag nach der Weihnachtspause. Das erste Mal im Büro im neuen Jahr. So viel Post, so viele Wünsche und auch einige Päckchen. Baby, it’s warm inside!
Die Batterien voll aufgeladen (auch) mit einer guten Portion Gelassenheit und neugierig auf das, was kommt. Denn – the heat is on! Die Dauerkrise geht weltweit – so viel ist nach den ersten Tagen im neuen Jahr sicher – weiter. Das ist tatsächlich auch eine gute Nachricht, denn wir sind nach den letzten sehr bewegten Jahren mittlerweile gut trainiert im Umgang mit Herausforderungen.
Resilienz, yes we can!
Das zumindest ergibt eine aktuelle Recherche vom deutschen Handelsblatt. Zahlreiche Spitzenmanager*innen gaben Auskunft darüber, was wirklich zählt, wenn es darum geht, auch unter Turbulenzen sicher zu steuern. Demnach zählen Fokus, Wissen im Umgang mit (den eigenen) Emotionen, smarte KI-Nutzung und wirksame Führung. Wir haben das mit einigen Tipps aus unserer komm.neu. denken!-Praxis angefüttert:
1. Setze (d)einen Fokus!
Verlieren wir unseren Fokus, entsteht Stress. Daher geht es darum Ablenkungen soweit zu reduzieren, dass wir voll darauf fokussieren, was wir gerade tun.
komm.neu.denken: Machen Sie immer wieder mal die ebenso einfache, wie nützliche Übung mit dem Einfluss-Kreis: Was ist in meinem Einflusskreis? Was ist außerhalb davon? Und tragen Sie sich konsequent Deep Work-Zeit in Ihren Kalender ein.
2. Mach Dir deine Emotionen bewusst!
Wir glauben, wir sind von unserem Verstand geleitet. Tatsächlich sind wir bestimmt von unseren Gefühlen. Und je mehr wir sie verdrängen, je mehr wir versuchen nicht auf sie zu hören, umso mehr haben sie uns im Griff. Fakt ist, Emotionen sind da und wir müssen lernen damit vor allem auch in der Berufswelt klug umzugehen. Dabei hilft es bspw. auch anzuerkennen, dass Spannungsfelder und daraus resultierende Meinungsunterschiede und Konflikte – systemisch gesehen – dazugehören. Was natürlich kein Freibrief für allzu impulsive Handlungen sein darf, uns jedoch in die Lage versetzen soll, konstruktiv damit umzugehen.
komm.neu.denken: Machen Sie sich die eigenen Gefühle nicht nur bewusst, benennen Sie sie auch (affect labeling). Etablieren Sie eine Feedback-Kultur, lernen Sie souveräne Konfliktkommunikation und für Teams eignet sich eine (moderierte!) offene Runde Temperatur Reading.
3. Nütze KI als deinen Co-Pilot!
Auch wenn Künstliche Intelligenz noch weit weg von echter Profitabilität für Unternehmen ist, individuell entlastend können wir sie jedenfalls schon sehr gut einsetzen.
komm.neu.denken: Ob für Recherche- und/oder Analyseaufgaben – Sie entscheiden über die Rollen für KI-Nutzung: Co-Pilot in der Vorbereitung bspw. von Sitzungen, Consultant für Analysen und Creator für neue (Präsentations-)Ideen? (Y)our choice und damit auch wieder mehr Zeit für menschliche Interaktion!
4. Sei ein guter Vorgesetzter!
Leadership-Kompetenz bleibt wichtig(er). Wie gut eine Führungskraft ihr Team führt, entscheidet maßgeblich darüber, wie gestresst sie sich fühlt.
komm.neu.denken: Stärken Sie dazu die Kompetenz zur Eigenführung! Reflektieren Sie regelmäßig das eigene Verhalten bspw. auch im Austausch mit einem Coach. Klarheit nach innen schafft Klarheit im Außen!
Der deutsche Mediziner, Volker Busch, unterstreicht, wie wichtig es ist, Selbstmitgefühl zu entwickeln, um Stress besser bewältigen zu können. Selbstmitgefühl setzt natürlich voraus, die eigenen Handlungen zu reflektieren und damit liebevoll umzugehen. „Wer liebevoll zu sich ist, verzeiht sich eigene Fehler, kann sich von negativen Gedanken und Gefühle distanzieren und macht seinen Selbstwert nicht von der eigenen Performance abhängig.“, so Busch.
Zusammengefasst also eine hoffentlich nicht nur freudvolle, sondern auch gelassene und zugleich fokussierte Rückkehr ins Büro 2026!
Bettina Pepek für kommunikationsraum GmbH | Jänner 2026